Die Machete im App-Dschungel
März 2010 | Meinung von Claudia Loewe | Neue Artikel per Mail erhalten
Die Zeiten, in denen Handys nur zum Telefonieren und Verfassen von Kurznachrichten dienten, sind bekanntermaßen lange vorbei. Inzwischen kann man sein halbes (oder sogar schon sein komplettes?) Leben per Faselfunke koordinieren und planen, auch dank kostengünstiger Handytarife. Die Allzweckwaffe dafür heißt iPhone. Je nach Lust und Laune kann sich der geneigte User zahlreiche Anwendungen aus dem App-Store auf sein Gerät laden. Allerdings ist es ob der Fülle an angebotenen Apps inzwischen schier unmöglich, den Überblick zu behalten. Welche App kann was? Welche taugt überhaupt was und welche ist nur rausgeschmissenes Geld? Wo liegen die Schwachstellen der Programme? Doch nun, lieber iPhone-User, kommt Licht ins Dunkel! Dir kann geholfen werden – und zwar vom iPhone-Magazin “iPhoneWelt”, das kürzlich eine App-Datenbank gebastelt hat.
Damit wird es zum Kinderspiel, eine bestimmte Anwendung problemlos zu finden. Bereits die Aufteilung in Suchkategorien bringt Licht ins Wirrwarr der iPhone-Programme und ersetzt dem User bei seinem Streifzug durch den App-Dschungel die Machete. Ob man sich für Fun-Apps, die eigene Musikalität animierende oder bildungsfördernde Software wie eine Karteikarten-App zum Vokabelpauken oder aber Anwendungen zur mobilen Fotobearbeitung interessiert – die Aufteilung in 20 thematische Bereiche bringt den Suchenden schnell zum gewünschten Ziel. Zudem wurden alle Apps getestet, benotet und auf Vor- und Nachteile geprüft. Außerdem wird auf den ersten Blick ersichtlich, wie der Erwerb einer bestimmten App zu Buche schlägt – viele Anwendungen gibt’s kostenlos, will man jedoch eine TomTom-Navigationssoftware auf seinem iPhone genießen, darf man 70 Euro löhnen. Die sechs wirklich kostspieligen Apps sind jedoch bei über 400 in der Datenbank gelisteten Anwendungen in der Minderheit.
Insgesamt ist die Datenbank eine enorme Hilfe beim Customizen des eigenen Smartphones – und in der Zeit, die man so beim Suchen gespart hat, kann man seine neu erworbenen Apps gründlich selbst testen!
[Bildquelle: stock.xchng]
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