What’s up, Doc?
Juni 2009 | Meinung von Claudia Morgenstern | Neue Artikel per Mail erhaltenTja ja, statt sinnfreier Anwendungen wie Freunderadar, Nackedei-Röntgendingens oder den verrückte Frosch kann man auf dem Handy durchaus auch intelligente Ideen umsetzen. Nach GPS und virtuellen Stadtführungen für die mobilen Endgeräte schreitet nun auch auf dem medizinischen Sektor die Vernetzung voran.

Einen großen Schritt in diese Richtung geht ein gemeinschaftliches Pilotprojekt von Orange Austria, Alcatel-Lucent Austria und dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreich. Das „mobile medizinische Tagebuch“ soll es Patienten ermöglichen, ihre Vitalwerte präzise zu messen und zeitnah per Handy an ihren Arzt oder eine andere medizinische Betreuung zu versenden. Ortsunabhängig und benutzerfreundlich würde damit vielen Menschen die Last ständiger Arztbesuche erspart bleiben. Zugleich wäre aber eine nahezu lückenlose Dokumentation von Krankheitsverläufen denkbar. Der Testbetrieb läuft bereits; auf die ersten Ergebnisse darf man also gespannt sein. Vorgestellt wird das Unternehmen auf einer Pressekonferenz am 19. Juni in Wien. Vielleicht verhelfen uns Innovationen wie diese zu einer gesünderen Zukunft. Bis dahin heißt es für die Patienten abwarten und Tee trinken.
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