Happy Hybridnetworking!
April 2009 | Meinung von Joerg Petzold | Neue Artikel per Mail erhalten
That’s it. Nee, doch nicht. Aka-Aki, eine Berliner Handy-Community mit der Lizenz zum beinahe-tollen-Namen-haben, hat vor ziemlich genau einem Jahr die Beta-Phase hinter sich gelassen und startete eine Angriffswelle auf die Akku-Leistung aller registrierten Nutzerhandys. Denn: Mit Aka-Aki ist es dank Bluetoothschnittstelle möglich, im Real-Life registrierte Mitglieder des Aka-Aki-Networks auf 20 Meter Entfernung zu orten. Sprich: Ist ein Aka-Aki’ler in der Nähe, sorgt ein kleines Progie dafür, dass er mein und ich sein Profil auf dem Display sehen könnte. Tja, mittlerweile zählt der Dienst rund 100.000 Mitmacher. Gut, damit spagatet der Dienst recht clever zwischen On- und Offline, was beinahe schon als innovativer Schritt durchgewunken werden kann. Und mit Apps fürs I-Phone, Getwittere und Blogging zeigt man sich auch sonst den Mitgliedern sehr verbunden.
Wie die punktgenaue Ortung gewünschter Zielpersonen auf dem Tanzboden vom Großraumdisse XY allerdings problemfrei funktioniert, wäre an dieser Stelle einen Feldversuch wert. Meinungen dazu also willkommen. Mein Handy hat leider kein Bluetooth, nichtmal eine Kamera und selbst wenn - der Strom wäre binnen acht Sekunden down. Kurioserweise finde ich das in diesem Zusammenhang jenseits von schade.
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