Freiwillige Überwachung?
März 2009 | Meinung von Doreen Foertsch | Neue Artikel per Mail erhaltenPausenlos und ständig in Kontakt mit Freunden und Familie sein wird jetzt auf ein ganz neues Level gehoben, denn mit Google Latitude kann man nämlich schauen, “wer” von den Freunden sich gerade “wo” aufhält und “was” macht. Ganz einfach auf’s Handy geladen, die eigene Location festgelegt und Anfragen an Freunde rausgeschickt. Sind diese dann auch so freizügig mit ihrem Aufenthaltsort, kann der rege Austausch via SMS, Instant Message oder Anruf statt finden - natürlich um sich zu verabreden.
Natürlich beschränkt sich die Nutzung nicht nur aufs Handy, sondern man hat auch die Möglichkeit, mit dem PC Spion zu spielen. Twitter scheint damit also schon wieder abgegessen zu haben, denn nur erzählen was man macht ist ja sowas von out. Jetzt heißt es auch noch zeigen wo man ist, damit alle Freunde auf einer Google Map nachschauen können, wo sie mich finden. Dieses “ich weiß wo du bist und was du gerade machst”-Freunde-Spielzeug geht mir dann aber doch ein bisschen zu weit. Freunde hin oder her, ich mag nicht auf Google Maps verfolgt werden.
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