Problembären unter sich
Januar 2010 | Meinung von Anja Rettmann | Neue Artikel per Mail erhaltenDer Bär an sich ist ja nun nicht unbedingt eine Rampensau. Nach Bruno und Knuti drängt sich nun aber doch eine Meute der - eigentlich - braun- oder weißfelligen Zottelträger ins Lichte der Öffentlichkeit. Nur in diesem Fall eben nicht fellig, sondern eher so gallertartig, und das Ganze in rot, grün, gelb. Plus weiß und orange natürlich.
Lassen wir uns die Farbenfreude der Geleeklumpen auch gern als Goldbären verkaufen, und mögen wir auch wirklich jede “Have a break, have a Goldbär”-Pause, um die Frage aller Fragen - ob nun das grün-erdbeeraromatisierte oder doch das gelb-geschmacksneutrale Glibbertierchen besser schmeckt - ein für allemal zu beantworten, ist doch auch irgendwann für den Bären mal Ende im Gelände.
Bei mir ist es das jedenfalls hier und jetzt. Wenn mein iPhone jetzt so aussieht wie eine Haribo-Tüte, die Geräusche einer aufgerissenen Haribo-Tüte imitiert und mir - juchheissasa - VIRTUELL das Naschwerk in den Mund plumpsen lässt… Dann, ja spätestens dann, frag ich mich: Sind hier nicht nur die Bären, sondern auch die Narren los? Ganz ehrlich, liebe Gummibären-Produzenten: Auch wenn “Ein Herz für Kinder” die Geschichte labelt, aber die App ist doch für die Tonne, oder? Schade um die armen Bären…



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Gibt es denn eigentlich Leute, die für so ein Kram Geld ausgeben? Apps kosten ja nicht viel, aber da ist doch jeder Cent zu schade. Wer weiß, was sich App-Entwickler noch alles einfallen lassen. Manche Sachen sind ja wirklich witzig und nützlich, aber virtuelle Gummibären? *grübel*