Per iPhone ins Hotelzimmer
Mai 2010 | Meinung von Claudia Loewe | Neue Artikel per Mail erhaltenAll jene, die der festen Überzeugung sind, die Buchung eines Hotelzimmers über die jeweilige Homepage der favorisierten Bettenburg sei der letzte Schrei, seien nun eines besseren belehrt. Wer heute etwas auf sich hält, besitzt erstens ein iPhone und nutzt dieses zweitens, um Aufenthalte in einer luxuriösen Herberge zu buchen. Dafür gibt es seit kurzem die von der Kette Peninsula Hotels gelaunchte App iPeninsula.

Die stylisch aufgemachte Anwendung für’s iPhone macht die Reservierung eines Zimmers in Peninsula-Hotels ebenso einfach wie zu einer Augenweide. Nach der Auswahl des potenziellen Aufenthaltsortes – Peninsula betreibt weltweit neun Luxus-Absteigen in Metropolen wie Tokio, Beverly Hills, Chicago oder Hong Kong – bekommt man die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und Preiskategorien zur Auswahl angezeigt. Die Buchungsdaten gelangen dann direkt in das hoteleigene Reservierungsnetz und werden per E-Mail bestätigt. Demnächst will Peninsula sein App-Angebot übrigens im Hinblick auf Restaurant- und Spa-Reservierungen erweitern.
So schick die App auch sein mag, für die Reiseplanung von Otto Normalverbraucher mit dem nicht übermäßig prallen Geldbeutel taugt sie leider nicht, denn eine Übernachtung in einem Peninsula-Hotel schlägt nicht unbedeutend zu Buche. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich im anvisierten Urlaubsort ein Hotel der besagten Kette befindet, gering. Die Idee an sich ist grandioser Natur, wäre allerdings praktischer, wenn sich die App nicht nur auf eine Hotelkette beschränkte, sondern beispielsweise Unterkünfte nach Städten oder Ländern sortiert auflistete. Sollten aber künftig alle Hotelketten eine eigene Buchungs-App auf den Markt werfen, werde zumindest ich der Überschaubarkeit den Vorzug geben - und weiterhin auf die vertraute Reservierung per Hotel-Homepage zurückgreifen.
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